23. Juni 2026
Was kostet eine professionelle Website? Preise und worauf kleine Unternehmen 2026 achten sollten
Was eine Website wirklich kostet, hängt von wenigen Faktoren ab. Ehrliche Preisspannen für Selbstständige und kleine Unternehmen, plus worauf du 2026 achten solltest.
Inhalt
Eine professionelle Website kostet für Selbstständige und kleine Unternehmen meist zwischen 800 und 5.000 Euro netto, wenn ein Freelancer sie baut, je nach Umfang, Individualität und dem, was die Seite leisten soll. Die Zahl stammt aus einer Übersicht von Sellwerk (August 2026), die veröffentlichte Preise deutscher Agenturen und Freelancer zusammenträgt. Eine amtliche Preisstatistik für Websites gibt es nicht. „Was kostet denn so eine Website?” ist die erste Frage in fast jedem Erstgespräch, und die Spanne ist deshalb so groß, weil hinter dem Wort „Website” sehr unterschiedliche Dinge stecken. Hier zeige ich dir, wovon der Preis wirklich abhängt, damit du Angebote realistisch einordnen kannst.
Die kurze, ehrliche Antwort: beim Freelancer meist 800 bis 5.000 Euro
Seriöse Website-Projekte für Selbstständige und kleine Unternehmen liegen beim Freelancer meist zwischen 800 und 5.000 Euro netto, bei einer kleinen Agentur zwischen 2.500 und 8.000 Euro. Nach oben ist viel Luft (Shops, große Firmenseiten), nach unten gibt es Homepage-Baukästen für 15 bis 40 Euro im Monat, die dafür deine eigene Zeit kosten.
Was den Preis wirklich bestimmt
Drei Dinge machen fast den ganzen Unterschied:
- Umfang. Eine Seite mit vier Unterseiten ist etwas anderes als zwanzig Seiten mit Buchungssystem.
- Individualität. Fertige Vorlage anpassen oder etwas Eigenes gestalten, das nach dir aussieht und nicht nach Schema F.
- Ergebnis statt Optik. Soll die Seite nur „da sein” oder soll sie gefunden werden und Anfragen bringen? Strategie, Texte und Sichtbarkeit kosten Arbeit, sind aber genau das, was den Unterschied macht.
Typische Preisspannen am Markt (zur Orientierung)
Das sind keine Festpreise, sondern Netto-Richtwerte aus veröffentlichten Preisangaben deutscher Agenturen und Freelancer, damit du Angebote einordnen kannst. Quelle: Sellwerk, „Was kostet eine Website für KMU?“, veröffentlicht am 17.08.2026, geprüft am 14.10.2026.
| Variante | Grobe Spanne (einmalig) | Für wen |
|---|---|---|
| Homepage-Baukasten (selbst gemacht) | 0 bis 500 €, dazu 15 bis 40 €/Monat und deine Zeit | Zum Ausprobieren, ganz am Anfang |
| Freelancer, 3 bis 10 Seiten | 800 bis 5.000 € | Selbstständige, kleine Betriebe |
| Kleine Agentur, individuelles Design | 2.500 bis 8.000 € | Handwerk, Kanzleien, Praxen, lokale Dienstleister |
| Agentur mit Konzeption und SEO-Fundament | 5.000 bis 25.000 € | Wachsende Unternehmen, mehr Anspruch |
| Online-Shop mit Dienstleistung | 5.000 bis 50.000 € und mehr | Handel, Direktvertrieb |
Meine konkreten Paketpreise findest du transparent auf der Seite zu den Webdesign-Paketen, oder du schreibst mir kurz, dann bekommst du eine ehrliche Einschätzung für genau dein Vorhaben.
Website für Selbstständige: was du wirklich brauchst
Wenn du allein oder zu zweit arbeitest, brauchst du selten zwanzig Seiten. Du brauchst eine klare, schnelle Seite, die in den ersten Sekunden sagt, was du anbietest und für wen, und die es Interessenten leicht macht, dich zu kontaktieren. Lieber wenige Seiten, die wirklich gut sind, als viele halbfertige.
Woran du eine zu billige (oder zu teure) Seite erkennst
Sehr günstig wird es meistens dort, wo eine Vorlage nur befüllt wird, ohne Strategie, ohne eigene Texte, ohne Gedanken an Sichtbarkeit. Das sieht am Anfang ok aus und bringt dann nichts. Sehr teuer wird es, wenn viel Agentur-Overhead mitbezahlt wird, den ein kleines Unternehmen gar nicht braucht. Der gute Mittelweg ist eine Seite, die individuell genug ist, um dich abzubilden, und schlank genug, um bezahlbar zu bleiben.
2026 neu: deine Seite muss auch von KI gefunden werden
Früher ging es nur um Google. Heute beantworten ChatGPT, Perplexity und Googles eigene KI-Antworten viele Fragen direkt, oft ohne dass jemand noch auf eine klassische Trefferliste klickt. Eine Website, die heute gebaut wird, sollte deshalb von Anfang an so aufgebaut sein, dass auch diese KI-Systeme sie verstehen und zitieren können. Das nennt sich GEO (Generative Engine Optimization), und es ist einer der Gründe, warum ich Webdesign und Sichtbarkeit nicht trenne. Eine schöne Seite, die niemand findet, ist teuer, egal was sie gekostet hat.
Wie ich arbeite
Ich baue Seiten für Selbstständige und kleine Unternehmen, die nach dir aussehen, schnell laden und so aufgebaut sind, dass sie gefunden werden, bei Google und bei KI. Transparent, in klaren Paketen, ohne Überraschungen auf der Rechnung. Wenn du wissen willst, was dein Vorhaben kostet, schreib mir kurz, ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung.